Sparen

Kunden, die ihren Festnetzanschluss nicht bei der Deutschen Telekom haben, können Call-by-Call nicht nutzen. Dennoch haben auch sie die Möglichkeit, beim Telefonieren zu sparen. Wir stellen drei Alternativen vor.

Callback

Callback funktioniert ähnlich wie in früheren Zeiten die Handvermittlung vom Amt: Nach einem Anruf bei der Nummer des Anbieters muss die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers eingegeben werden, anschließend wird aufgelegt. Nach wenigen Sekunden klingelt dann wieder das Telefon, und die Verbindung wird hergestellt. Technisch gesehen werden hier zwei Leitungen zusammengeschaltet. Um diesen Dienst nutzen zu können, muss in der Regel vorher ein Gesprächsguthaben eingezahlt werden, was online per Kreditkarte möglich ist.

Callthrough

Auch hier wird das Gespräch durch den Anbieter vermittelt, allerdings erfolgt kein Rückruf. Nach Anwahl einer kostenlosen 0800er-Nummer muss die persönliche PIN sowie die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers per Telefontastatur eingegeben werden. Anschließend wird das Gespräch hergestellt. Auch hier erfolgt die Abrechnung über ein zuvor eingezahltes Guthaben.

R-Gespräche

Hier handelt es sich um Gespräche, bei denen der Angerufene bezahlt. Hergestellt wird die Verbindung durch Wählen der Anbietervorwahl vor der Rufnummer des Teilnehmers. Nachdem dieser den Anruf angenommen hat, wird er zunächst durch einen Vermittler oder einen Sprachcomputer gefragt, ob er das Telefonat entgegennehmen und die Kosten tragen möchte. Stimmt er zu, wird die Verbindung hergestellt, andernfalls das Gespräch beendet. Die Kosten für den Angerufenen sind hierbei jedoch deutlich höher als die üblichen Telefongebühren.

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