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Rund um das Thema „Wechsel des Telefonanbieters“ ranken sich immer noch zahlreiche Bedenken: Müssen neue Leitungen verlegt werden? Bekomme ich eine neue Telefonnummer? Stehe ich tagelang ganz ohne Leitung da? Hier sind die Antworten auf diese und andere Fragen.

Wurde mit Hilfe unseres Tarifrechners ein günstigerer Anbieter gefunden, muss zunächst geklärt werden, ob dieser am gewünschten Ort verfügbar ist. Vor allem in ländlichen Gebieten ist dies manchmal nicht der Fall. Grund: Die Anbieter scheuen dort die Investitionen in die entsprechende Vermittlungstechnik, so dass in diesen Gebieten meist die Deutsche Telekom der einzig verfügbare Anbieter ist.

Aber auch in größeren Städten kann es zu Problemen kommen, wenn dort Glasfaserkabel verlegt sind. Die Miete dieser Leitungen ist wesentlich teurer als beim herkömmlichen Kupferkabel, so dass vor allem kleinere Anbieter in diesen Gebieten keine Anschlüsse anbieten. Eine entsprechende Verfügbarkeitsprüfung bieten jedoch nahezu alle Anbieter auf ihrer Website an.

Vorsicht vor Vertretern an der Haustüre oder Werbeanrufen

Auch die Beantragung des Anbieterwechsels kann meist direkt online erledigt werden, Alternativ ist sie bei einigen Unternehmen auch in deren Ladengeschäften möglich. Bei „fliegenden Händlern“, die in Einkaufpassagen, vor Supermärkten oder gar an der Haustüre Telefonverträge anbieten, sollten keine Abschlüsse getätigt werden, da diese oftmals keine qualifizierte Beratung bieten können.

Beim Ausfüllen des Antrages sollte sorgfältig vorgegangen und präzise Angaben gemacht werden, besonders dann, wenn die Rufnummern beibehalten werden sollen. Diese Rufnummern-Portierung ist grundsätzlich möglich, funktioniert aber nur, wenn alle Nummern richtig angegeben wurden. Wird beispielsweise eine normalerweise nicht genutzte Nummer eines IDSN-Anschlusses nicht notiert, dann wird diese automatisch stillgelegt.

Nicht selber kündigen!

Wichtig ebenfalls: Kündigen Sie nicht selber den bestehenden Vertrag! Das unternimmt der neue Anbieter, der mit dem bisherigen Unternehmen auch den Termin der Umschaltung abspricht. Nur so ist gewährleistet, dass Ihre Leitung nicht über einen längeren Zeitraum tot bleibt. Den Zeitpunkt, an dem der Anschluss umgeschaltet wird, teilt ihnen der neue Anbieter mit. Neue Leitungen müssen nicht verlegt werden.

Die eigentliche Umschaltung dauert in der Regel nur wenige Minuten, die Ausfallzeiten sind damit sehr kurz. Ein Techniker muss nur dann in die Wohnung, wenn erstmalig ein Anschluss beantragt wurde. Andernfalls merkt der Kunde nichts von der Umstellung. Der Zeitraum zwischen der Erteilung des Auftrages und der Realisierung des Anschlusses ist recht unterschiedlich, mit 14 Tagen sollte jedoch mindestens gerechnet werden.

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